Mehr als 120 Interessierte waren der Einladung des Qualitätsforum Büroeinrichtungen im Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) gefolgt, um die Möglichkeiten und die transformative Kraft der Künstlichen Intelligenz für das eigene Arbeitsumfeld kennenzulernen. Die Speaker lieferten starke Impulse, verschoben Grenzen und öffneten neue Perspektiven für das Arbeiten von morgen.
Die Digitalisierung hat vor Jahren den Grundstein gelegt: Die Werkzeuge und virtuellen Welten, in denen wir arbeiten und leben, sind fest verankert. Doch das war nur ein Anfang, jetzt geht man einen Schritt weiter. Künstliche Intelligenz wird nicht mehr nur als Werkzeug verstanden, sondern als Partner, mit der oder dem man die Lebenswelt Büro gemeinsam gestalten kann. Der Tag bot die passende Gelegenheit, die eigene Rolle in dieser neuen Realität zu reflektieren und neu zu denken.
Nach der Begrüßung und dem Rückblick auf die Erfolge von Qualtiy Office 2023/24 (198 Branchenunternehmen mit Consultants, 421 Consultants und über 330 neu zertifizierte Produkte) durch Volker Weßels, Projektleiter beim IBA, übernahm Frank Wicht, EasternGraphics, das Podium und führte die Teilnehmenden in die Welt der Künstlichen Intelligenz. Rund 750 Milliarden Dollar planen demnach US-amerikanische Konzerne wie Meta, Google, Microsoft und Stargate in diesem Jahr noch in KI und die passende Infrastruktur zu investieren – eine Summe, die die durchschlagende Bedeutung des Themas nachhaltig unterstreicht. „Ohne eine Strategie riskieren mittelständische Unternehmen ihre Zukunft“, so der Tenor seines Vortrags.
Bernd Fels, Vorwegdenker, Berater für Neue Arbeitswelten und Gründer von if5, holte im Anschluss unter der Überschrift „Lebens- und Arbeitsalltag eines Büromenschen 2025 in Zeiten der Digitalität“ weiter aus zum Thema neue Arbeitsorte und stellte seine Thesen vor, in welchen Arbeitsprozessen KI-Agenten zum Einsatz kommen könnten.
Professor Ulrich Blum (Münster School of Architecture) von Zaha Hadid Architects zeigte seine Sicht von „Das Büro im Zeitalter von KI: Der neue Treffpunkt für Mensch und Maschine“ und stellte unter anderem KI-Projekte seiner Student:innen unter der Headline „Prompt to Layout“ vor.
„Das AI-Mindset: Der Schlüssel zu mehr Produktivität im Handel und Vertrieb“ war das Thema von Fabian Ulitzka, Klickkonzept. Er erläuterte unter anderem die Bedeutung von Reasoning-Modellen, die „Erziehung“ der KI zum Sparringspartner und wie es deren Einsatz möglich macht, den Kunden zu verstehen, bevor man überhaupt das erste Gespräch beginnt.
Den Schlussaufschlag hatten Sarah Ebing und Oliver Grabowski, Beck Objekteinrichtungen, mit dem Vortrag „KI in Planung & Vertrieb: Neue Horizonte und Chancen für effizientes Arbeiten“. Grabowski, ein „Hands-on“-Vertriebler, beschrieb anhand seiner Arbeitspraxis, wie KI ihm in seinem täglichen Arbeitsalltag viel Arbeit abnehme, erläuterte die Bedeutung von Use Cases und sprach amüsiert darüber, welche Rolle lange Hundespaziergänge bei seinem KI-Training eingenommen hätten.
The post Zukunft der Büroarbeit mit KI als Partner appeared first on wll.news – der hub für working, learning & living.
Handeln für Händler – Gemeinsam mehr erreichen