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winwin Office Network setzt Segel in Richtung Zukunft

Den Auftakt übernahm Frank Eismann, Sprecher des Vorstandes der winwin-Gruppe, der in seiner Begrüßung auf die 15-jährige Entwicklung der Kooperation zurückblickte. Unter dem Motto „Ein Team, ein Ziel, eine Gemeinschaft seit 15 Jahren“ erinnerte er an die Anfangsjahre und den gemeinsamen Aufbau der Systemhauskooperation, der mittlerweile mehr als 90 Unternehmen angehören. „Als wir gestartet sind, hätte niemand gedacht, dass wir so eine Organisation aufbauen können“, betonte Eismann und hob hervor, wie konsequent die Mitgliedsunternehmen über die Jahre zusammengewachsen seien. Die Kooperation habe sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld nicht nur behauptet, sondern kontinuierlich weiterentwickelt – getragen von Vertrauen, gemeinsamer Strategiearbeit und einer stetigen Professionalisierung. Besonders würdigte Eismann dabei die Rolle des Mitgründers und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Roland Müller, dessen Vision und Risikobereitschaft maßgeblich zum Erfolg der Gruppe beigetragen hätten.

In diesem Zusammenhang betonte Eismann auch die Bedeutung interner Kompetenzen und gab eine wichtige Personalentscheidung bekannt: Luca Baller übernimmt künftig das Amt des Finanzvorstands. Als Gewächs aus den eigenen Reihen bringe er nicht nur umfassende Kenntnisse über Strukturen und Abläufe mit, sondern stehe auch für die junge, dynamische Ausrichtung, mit der die winwin-Gruppe in die kommenden Jahre gehen wolle. Seine Ernennung unterstreiche das Vertrauen in die eigene Nachwuchsförderung und die strategische Bedeutung eines breit und kompetent aufgestellten Führungsteams.

Klarer Fokus auf starke Partnerschaften

Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor sei der klare Fokus auf starke Partnerschaften, die fest zur Strategie der winwin Office Network AG gehören und maßgeblich dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der angeschlossenen Systemhäuser zu sichern, so Eismann. Dies zeige sich besonders in der langjährigen Kooperationen mit Utax, die seit vielen Jahren eine wichtige Säule des gemeinsamen Erfolgs bilde. Eine ebenso wichtige Rolle spiele zudem der konsequente Ausbau des Leistungsportfolios – etwa durch die eigene Leasinggesellschaft winwin finance oder die Beteiligung am Tonerhersteller GS Direct, mit der winwin ihre technologische Kompetenz und Unabhängigkeit weiter gestärkt habe.

Gerade vor dem Hintergrund schwieriger Rahmenbedingungen im Markt und in der Gesamtwirtschaft sei es notwendig, neue Ideen zu entwickeln und mutig umzusetzen. „Man muss mit dem Herzen dabei sein – oder es sein lassen“, betonte Eismann und unterstrich damit den Anspruch, auch in herausfordernden Zeiten entschlossen voranzugehen. Denn: „Wir haben noch einige Pfeile im Köcher und wollen die Erfolgsgeschichte auch in Zukunft weiterschreiben.“. Auch im kommenden Jahr werde es darum gehen, noch mehr Themen rund um die Digitalisierung in Produkte und marktfähige Lösungen zu überführen.

Gemeinsame Stärken bündeln

Wie dies konkret aussehen kann, zeigte sich im Verlauf der Veranstaltung anhand zahlreicher Fachvorträge. Einen gemeinsamen Weg in die Zukunft skizzierte dabei Büroring-Vorstand Ingo Dewitz, der die integrative Kooperation der beiden Fachhandelsverbünde in den Mittelpunkt stellte. „Die Möglichkeiten sind enorm und wir können viel in Bewegung setzen“, so Dewitz. Mit zusammen mehr als 600 angeschlossenen Fachhandelsunternehmen verfüge man nicht nur über eine „enorme Einkaufsmacht“. Auch wenn die Transformation des Bürorings noch nicht vollständig abgeschlossen sei, könne man bereits heute deutliche Mehrwerte für die winwin-Mitglieder bieten – etwa im Beschaffungsmanagement, im Datenmanagement und E-Commerce oder im Bereich Büro- und Objekteinrichtung. Die enge Verzahnung beider Organisationen  sei daher ein wichtiger Schritt, um gemeinsame Stärken zu bündeln und den angeschlossenen Unternehmen zusätzliche Handlungsspielräume zu eröffnen.

Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ gaben anschließend Markus Hammann und Frank Zerfaß gemeinsam mit Elie Choukroun, dem neuen stellvertretenden Katun-EMEA-Geschäftsführer, der eigens für die Veranstaltung nach Berlin gereist war, einen Rück- und Ausblick auf die Zusammenarbeit zwischen winwin und dem US-amerikanischen Output-Spezialisten. Mit inzwischen 42 autorisierten Partnerschaften – davon 21 allein aus den Reihen der winwin-Gruppe – zeigten sich die Katun-Vertreter sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung. Hammann erläuterte, dass die ersten Monate von intensiver Aufbauarbeit geprägt gewesen seien, insbesondere durch das Aufbrechen bestehender Strukturen und die Einführung neuer Prozesse. Gleichzeitig bekräftigte er das klare Bekenntnis des Unternehmens: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“ Katun setze weiterhin konsequent auf den indirekten Vertrieb und sehe in der Partnerschaft mit winwin einen zentralen Baustein seiner europäischen Strategie.

Konkrete Beispiele für die gemeinsame Ausrichtung präsentierten die Katun-Vertreter ebenfalls: Mit der A3-MFP-Eigenmarke, die exklusiv von den Mitgliedern der winwin-Gruppe vertrieben wird, schaffe man wichtige Differenzierungspotenziale. Das Portfolio soll schon bald um A4-Geräte erweitert werden. Darüber hinaus übernimmt Katun ab Dezember den Lizenzvertrieb für die Print-Management-Software MyQ und kündigte ein eigenes Sammelprogramm für Tonerkartuschen an, das sowohl Nachhaltigkeit als auch wirtschaftliche Vorteile in den Fokus rückt.

Neue Technologien in marktfähige Angebote übersetzen

Wie sich neue Technologien unmittelbar in marktfähige Angebote übersetzen lassen, zeigte anschließend Hermann Oberschelp in seinem Vortrag „Profitabler Einstieg in die KI-Zukunft mit winwin ‚DocuFlow‘“. Die Lösung folgt dem Prinzip „Ready-to-use, ready-to-sell“ und ermöglicht Systemhäusern einen schnellen Einstieg in KI-gestützte Dokumenten- und Workflowprozesse. Oberschelp verdeutlichte, wie DocuFlow wiederkehrende Aufgaben automatisiert, medienbruchfreie Abläufe schafft und gleichzeitig neue Erlösmodelle eröffnet – ohne lange Implementierungsphasen oder hohe technische Einstiegshürden.

Einen weiteren Impuls setzten zudem Felicitas Rubin und Nikolaus Dvoracek von Unicope, die unter dem Titel „Next Level der Business-Kommunikation“ aufzeigten, wie cloudbasierte Telefonsysteme und KI-Funktionen den Arbeitsalltag in Unternehmen verändern. Im Mittelpunkt standen die onephone-Plattform und ein neuer KI-Agent, die zahlreiche Mehrwerte bieten – vom intelligenten Routing über automatisierte Unterstützung im Kundendialog bis hin zu Echtzeitanalysen von Gesprächsinhalten.

Inspirierender Abschluss und intensives Networking

Für einen inspirierenden Schlusspunkt des inhaltlichen Programms sorgte schließlich Andreas Buhr mit seinem Vortrag „Business geht heute anders: Entfessle das volle Potenzial Deines Teams“. Der renommierte Speaker zeigte auf, wie Führungskräfte und Mitarbeitende in Zeiten stetiger Veränderung neue Denk- und Arbeitsweisen entwickeln können, um agiler, kundenorientierter und wirksamer zu handeln. Mit praxisnahen Beispielen verdeutlichte Buhr, dass Spitzenleistung im Team vor allem durch Vertrauen, Klarheit und kontinuierliche Weiterentwicklung entsteht.

Beim anschließenden Abendessen und Get-together klang die Veranstaltung in entspannter Atmosphäre aus. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und die Impulse aus den Vorträgen in persönlichen Gesprächen zu vertiefen. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig der direkte Austausch und ein starkes Netzwerk für die winwin-Gruppe sind – und wie viel Energie aus einer lebendigen Gemeinschaft entsteht.

www.winwin-office.net

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