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Steinmetz stellt nachhaltigen Showroom vor

Was einst eine Lagerhalle der Winzergenossenschaft Thüngersheim war – mit Waschbetonplatten außen und kubikmeterweise gelagerten Weinflaschen – ist heute kaum wiederzuerkennen. „Nur die tragenden Säulen, das Dach und der Keller erinnern noch an die frühere Nutzung“, erzählt Geschäftsführer Horst Steinmetz stolz. Der Umbau war ein Mammutprojekt: Vier Jahre Planung, 3,2 Millionen Euro reine Baukosten (ohne die Möblierung) und ein kompromissloses Ziel: ein Vorzeigeobjekt für modernes Arbeiten und nachhaltiges Bauen als Ersatz für den bisherigen Standort in Würzburg zu schaffen.

Auf knapp 1200 Quadratmetern entstand so ein offener Raum, in dem Ausstellung und Arbeitsplatz verschmelzen. „Wir arbeiten wie ein Autohändler im Showroom – mit direktem Bezug zu unseren Produkten“, so der Unternehmer. Genutzt wird der Raum von 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch die Chefetage sitzt mitten im Geschehen.

Rückzugsräume, Teamzonen, buchbare Raum in- Raum-Systeme von Bosse und Sedus, eine „Feuerstelle“ mit Garderobe, Locker-Schränken und flexiblen Sitzgelegenheiten von werner works, ein eigener Küchenbereich und eine vier Meter hohen Pflanzwand sorgen für Struktur und Aufenthaltsqualität. Gearbeitet wird jeweils an dem Arbeitsplatz, der für die jeweilige Aufgabe am besten geeignet ist – häufig nur mit iPad, Headset und Microsoft Teams. Das Telefonieren mit Kopfhörern sorgt nicht nur für Flexibilität, sondern hilft gleichzeitig, die Geräuschkulisse im Gebäude niedrig zu halten. Klassisch abgeschlossene Büros gibt es kaum – lediglich die Buchhaltung ist separiert. Vor dem Umzug wurden Mitarbeitende aktiv in Workshops in die Planungen einbezogen. Ergebnis: ein Arbeitsplatzkonzept, das die Bedürfnisse der Mitarbeitenden abbildet.

Horst Steinmetz erläutert die Funktionsweise der modernen Heiz- und Kühllösung des Gebäudes.
Horst Steinmetz erläutert die Funktionsweise der
modernen Heiz- und Kühllösung des Gebäudes.


Energieeffizienz auf Top-Niveau

Das umgestaltete Gebäude erfüllt sämtliche Anforderungen des KfW-40-Plus-Standards und wurde zusätzlich durch die Regierung von Unterfranken gefördert. Die Photovoltaikanlage (in Betrieb seit Juni vergangenen Jahres), drei Wärmepumpen, Wärmerückgewinnung und intelligente Sensorik machen das Gebäude nahezu autark von Öl und Gas. Die Heiz- und Kühllösung erfolgt über großflächige Deckensegel, die zusätzlich akustisch wirksam sind und mit stimmungsvoller, farblich steuerbarer Beleuchtung ausgestattet wurden. „Heizen und Kühlen gelingt heute quasi zum Nulltarif“, berichtet der Inhaber.

Ein besonderes Detail: Ein acht Meter langer Wärmetauscher- Kanal temperiert im Winter die Frischluft mit der warmen Abluft vor, so dass häufig nur wenige Grad „zugeheizt” werden müssen. Umgekehrt sorgt im Sommer ein Bypass mit kühler Nachtluft für passive Klimatisierung. Das alles wird durch ein sensorgesteuertes System unterstützt – Lichtschalter oder manuelle Jalousiensteuerung gehören bei Steinmetz Einrichtungen der Vergangenheit an.

Eingangsbereich von Steinmetz zum Showroom
Beeindruckender Showroom: Eingangsbereich von
Steinmetz Einrichtungen in Thüngersheim


Flexibilität und Inspiration

Die gesamte Elektrifizierung und der Netzwerkzugang erfolgen ebenfalls über die Deckensegel und Kabelkanäle, sodass sich bei Bedarf die verschiedenen Arbeitszonen schnell und unkompliziert umbauen lassen. Ein klassischer Konferenzraum steht für Tagungen zur Verfügung und wird auch gern von dem ein oder anderen Hersteller für Vertriebsmeetings genutzt. Selbst ein Basketballkorb und ein Tischkicker fehlen nicht – Zeichen einer Unternehmenskultur, die Kreativität und Teamgeist großschreibt. Nachts wirkt das Gebäude noch einmal anders: Das Lichtkonzept lässt die Räume in wechselnden Farben von innen heraus leuchten.

Die raumgreifende Pflanzenwand mit echten Gewächsen sorgt nicht nur für eine bessere Raumakustik, sondern auch für ein außergewöhnliches Ambiente – „unglaublich, wie die Pflanzen wachsen“, so der Inhaber. Auch an E-Mobilität ist gedacht: Auf dem Besucherparkplatz stehen Ladesäulen bereit, die Umstellung des Fuhrparks ist in Vorbereitung.

Ein Statement an den Markt

Mit dem neuen Firmengebäude sendet Steinmetz auch eine Botschaft an seine Kunden – und an eine Arbeitswelt im Wandel: „Viele Unternehmen fragen sich, wie sie ihre Leute wieder ins Büro bekommen. Wir zeigen, wie ein Büro sein muss, damit das ganz selbstverständlich gelingt“, sagt Steinmetz. Das Modell geht auf: Heute arbeitet nur noch wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dauerhaft im Homeoffice – der Rest bevorzugt das inspirierende Arbeitsumfeld vor Ort.

www.steinmetz-einrichtungen.de

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