Der Einkaufsmanagerindex gilt als ein Indikator für das Geschäftsklima. Nachdem die Auftragseingänge im Oktober zum sechsten Mal in acht Monaten gestiegen waren, schrumpften sie im November deutlich. Umfrageteilnehmende begründeten diese Entwicklung mit anhaltenden Unsicherheiten seitens der Kunden und einer schwächeren Nachfrage aus dem Ausland – die Exportumsätze sanken den vierten Monat in Folge. Bei der Produktion schwächte sich die Zuwachsrate weiter ab und fiel auf den niedrigsten Wert seit Juli dieses Jahres.
Der Stellenabbau durch Nichtbesetzung offener Stellen und Nichtverlängerung befristeter Verträge verlangsamte sich im November gegenüber dem Vormonat, blieb aber im historischen Vergleich auf hohem Niveau. Auch der Rückgang bei der Einkaufsmenge fiel höher aus. Begründet wurde die Abnahme mit dem geringeren Auftragseingang, Bestandsoptimierung und der Erhöhung des Cashflows. Die Bestände in den Vormaterial- und Fertigwarenlager sanken folglich so deutlich wie seit drei bzw. acht Monaten nicht mehr.
Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist haben sich im November gegenüber dem Zehnmonatstief vom Oktober leicht verbessert. Die Wachstumserwartungen fielen im historischen Vergleich jedoch verhalten aus. Optimistisch stimmten die Marktteilnehmenden neue Produkte und die Aussicht auf eine Konjunkturbelebung.
Die wichtigsten Ergebnisse im Konsumgüterbereich
Die wichtigsten Ergebnisse im Vorleistungsgüterbereich
Die wichtigsten Ergebnisse im Investitionsgüterbereich
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