Laut Insolvenzverwalter wird die Produktion in Alsfeld im August wieder vollständig hochgefahren. Bereits jetzt wurden neue Aufträge, unter anderem von der Stadt Wuppertal und einem Unternehmen im Ruhrgebiet, vertraglich geschlossen. Außerdem wurde ein Investorenprozess gestartet, um strategische Partner zu gewinnen. „Die Mitarbeitenden sind hochmotiviert, und das Unternehmen hat eine starke Kundenbindung. Das ist ein gutes Fundament für eine tragfähige Lösung“, so Lojowsky.
Der von ihm eingesetzte Interimsmanager Dominik Schiller steht gemeinsam mit dem Einkaufs- und Vertriebsteam von Ceka in engem Kontakt mit Lieferanten und Kunden. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten, so die Info, sind für mindestens zwei Monate über eine Insolvenzgeldvorfinanzierung gesichert. Betriebsratsvorsitzender Adem Maden betonte die Bedeutung des Unternehmens für die Region: Ceka sei seit Jahrzehnten fester Bestandteil der regionalen Wirtschaft und sichere vielen Familien die Existenz.
Ceka produziert moderne Büroeinrichtungssysteme mit Sitz-Steh-Dynamik und setzt auf Nachhaltigkeit sowie regionale Lieferketten. Das Unternehmen war bereits 2012 in die Insolvenz geraten und damals von einer Investorengruppe übernommen und als Ceka GmbH & Co. KG neu aufgestellt worden.
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