Das Vorsteuerergebnis (EBT) stieg um 2,4 Prozent auf 80,5 Millionen Euro; im Vorjahr waren es 78,6 Millionen Euro. Im Vergleich zum zweiten Quartal ist das eine Verbesserung um 20,5 Prozent. Zum 30. September beschäftigte der IT-Dienstleister 16.300 Menschen. Der Anstieg um 692 Personen gegenüber dem Vorjahr ist ausschließlich akquisitionsbedingt.
Besonders hohe Wachstumsraten beim Geschäftsvolumen wurden in den Regionen Benelux, Großbritannien und Spanien verzeichnet. Auch die Ländermärkte mit schwierigeren Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Deutschland, Frankreich oder die Schweiz, zeigten im dritten Quartal eine positive Entwicklung. Nach Abschluss des dritten Quartals hat sich dieser Trend auch im Oktober fortgesetzt. „Wenn wir uns die einzelnen Quartale im Geschäftsjahr 2025 ansehen, ist ein klarer positiver Trend ersichtlich. Die Talsohle haben wir bereits durchschritten und sind zurück auf dem Wachstumspfad“, so Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender von Bechtle.
Der IT-Dienstleister aus Neckarsulm hat auch beim Blick auf das Ergebnis die Trendwende geschafft. Im dritten Quartal lag das Vorsteuerergebnis bei 80,5 Mio. Euro und damit 2,4 Prozent über dem Vorjahr. Im Vergleich zum zweiten Quartal ist es um 20,5 Prozent verbessert. Der Anstieg der Kosten konnte weiter eingedämmt werden und ist im Bereich des Umsatzwachstums. Die Abschreibungen stiegen um 14,6 Prozent, was auf Bechtles Zukunftsinvestitionen und Akquisitionen zurückzuführen ist.
Auch der operative Cashflow entwickelte sich weiterhin positiv. Nach neun Monaten belief sich der Wert auf 149,1 Mio. Euro. Die Maßnahmen im Rahmen des Cashflow-Managements zeigen eigenen Angaben zufolge Wirkung. Die Liquiditätssituation bei Bechtle sei komfortabel und es gebe Spielraum für Wachstum, teilt das Unternehmen mit.
Zum 30. September 2025 beschäftigte Bechtle 16.300 Mitarbeitende. Der Anstieg von 4,4 Prozent ist ausschließlich auf Akquisitionen zurückzuführen. Organisch sank die Zahl der Mitarbeitenden leicht um 1,6 Prozent. Bechtle hat freie Stellen nicht neu besetzt. Ausbildung ist ein Schwerpunkt der Personalarbeit bei Bechtle. Zum 30. September waren 853 Auszubildende und dual Studierende eingeschrieben, 13 mehr als im Quartal zuvor.
Der IT-Dienstleister Bechtle sieht trotz anhaltend schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen Anzeichen einer Stabilisierung. Wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht, blieb die Investitionsbereitschaft vieler Kunden im Jahresverlauf gedämpft. Im dritten Quartal habe sich jedoch eine leichte Belebung gezeigt, vor allem in den internationalen Ländermärkten.
Für das vierte Quartal rechnet der Vorstand mit einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung. Erste operative Zahlen aus dem Oktober stützten diese Erwartung und bestätigten zugleich die im März 2025 veröffentlichte Prognose. Um die für das Gesamtjahr angestrebten Ziele beim Ergebnis vor Steuern (EBT) zu erreichen, sei im Schlussquartal ein EBT-Wachstum von knapp 25 Prozent notwendig, teilte das Unternehmen mit.
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