Bechtle ermöglicht mit der eigens entwickelten Software die Analyse, Bewertung und Weiterentwicklung der digitalen Souveränität von Kunden aus Wirtschaft und öffentlichem Sektor. Im Fokus des Bechtle Index of Sovereignty stehen die Dimensionen Datenhoheit, technologische Unabhängigkeit sowie Gestaltungsfreiheit. Kunden versetzt dies in die Lage, Transparenz über etwaige Abhängigkeiten zu schaffen, Risiken für die Selbstbestimmungs- und Handlungsfähigkeit zu identifizieren und nachhaltig wirksame Schritte zur Stärkung der Souveränität einzuleiten.
„Wir erkennen einen wachsenden Orientierungsbedarf im Hinblick auf die Sicherstellung nachhaltig steuerbarer digitaler Infrastrukturen – im Einklang mit europäischen Regeln, Normen und Werten. Als IT-Partner von Kunden aller Branchen und Größen sowie herstellerunabhängiger Dienstleister stehen wir seit über vier Jahrzehnten in der Verantwortung, robuste und zukunftsfähige IT-Architekturen zu entwickeln, zu integrieren und auch zu betreiben. Wir sehen den Bechtle Index of Sovereignty als strategisches Werkzeug, um unsere Kunden evidenzbasiert und handlungsleitend zu unterstützen“, sagt Dr. Martin Kaloudis, Bereichsvorstand bei Bechtle.
Das Softwaretool soll ab dem ersten Quartal 2026 im Rahmen eines Souveränitäts-Assessments durch die deutschlandweit präsenten Bechtle IT-Systemhäuser bereitgestellt werden. Die Expertinnen und Experten von Bechtle begleiten die Planung, Durchführung und Nachbereitung des Assessments einschließlich einer detaillierten Risiko- und Abhängigkeitsanalyse sowie Vorschlägen zur Optimierung der IT-Architektur. „Wir müssen weg von Diskussionen, hin zu pragmatischem Handeln: Digitale Souveränität braucht konkrete Umsetzungskonzepte für Prozesse, Daten und Technologie. Der Index of Sovereignty ist ein fundiertes Messverfahren für eine kontinuierliche Souveränitätssteigerung – und setzt einen neuen europäischen Standard für Orientierung und Fortschritt“, sagt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender, bei Bechtle.
Bechtle verfolgt im Kontext digitaler Souveränität einen ganzheitlichen, architekturzentrierten Ansatz. Dabei geht es um die Fähigkeit, bestehende und künftige Abhängigkeiten zu erkennen und zu reduzieren, um sie so zu gestalten, dass unterbrechungsfreie, steuerbare und wirtschaftlich effiziente Betriebsmodelle gewährleistet bleiben.
Dafür sind drei Prinzipien entscheidend: die Sicherstellung der Wahlfreiheit mit Blick auf Technologien verschiedenster Anbieter, die Robustheit der eingesetzten Systeme gegenüber Störungen und potenzieller Einflussnahme Dritter sowie die Resilienz durch bewusste Alternativstrategien, minimierte Abhängigkeiten und realisierbare Exit-Szenarien.
Digitale Souveränität bedeutet demnach ausdrücklich keine technologische Isolation, sondern vielmehr die Entwicklung belastbarer Gesamtarchitekturen. Sie stellt einen strukturierten Zustand dar, der sich durch Transparenz, Entscheidungsfähigkeit und Handlungsoptionen in verschiedenen Szenarien auszeichnet. Damit kann der Souveränitätsindex auch zu einem integralen Bestandteil des Risikomanagements werden.
Hier finden Sie weitere Informationen über Bechtles Positionierung zu digitaler Souveränität.
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