Neuigkeiten

Verbraucher zurückhaltend bei Datenpreisgabe

Der Einsatz von Technologien am PoS ist für viele Konsumenten bereits im Einkaufsalltag angekommen. Das Consumer Barometer von IFH Köln und KPMG untersucht in seiner aktuellen Ausgabe, welche neuen und innovativen Technologien von Konsumenten angenommen werden – und welche nicht. Die Einstellung der Konsumenten zur Freigabe von Kundendaten wird dabei besonders fokussiert. “Wenn es um die Preisgabe von persönlichen Daten geht, scheuen einige Konsumenten die Nutzung digitaler Services – wenngleich sie an anderer Stelle selbige Daten möglicherweise bereits freigegeben haben. Mutmaßlich aus Angst vor Kontrollverlust wann und wo welche Daten preisgegeben werden, entsteht der Wunsch nach transparenten Nachweisen. Nur so können Händler ihren Kunden Bedenken nehmen und Technologien etablieren”, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. Generell sind deutsche Konsumenten eher zurückhaltend, was die Weitergabe ihrer Daten angeht – und das, obwohl sie grundsätzlich neue Technologien nutzen möchten. Insbesondere Preisvorteile (48 %), Convenience-Aspekte (33 %) oder personalisierte Angebote (18 %) können dazu führen, dass Kunden die Freigabe der eigenen Daten überdenken. Dabei wünschen sich fast 90 % der Befragten im Gegenzug jedoch einen exakten Nachweis zur Nutzung ihrer Daten sowie eine transparente Aufstellung darüber, welche Daten gesammelt werden. Bei der Implementierung neuer Technologien im stationären Handel ist also vor allem Aufklärungsarbeit in Richtung der Kundschaft gefragt.

Anmelden