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Trüber Jahresauftakt im Buchhandel

Die Januar-Bilanz des Buchhandels ist geprägt vom anhaltenden Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie. Geöffnet waren die Buchhandlungen nur in Berlin, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. In den anderen Bundesländern bis auf Sachsen waren nur Abhol- und Lieferdienste erlaubt. Die Branche startet daher mit einem Umsatzminus in das neue Jahr. Laut Branchen-Monitor Buch bewegten sich im Januar 2021 die Umsätze in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemarkt zusammen 19,7 Prozent unter denen des Vergleichsmonats. Um das veränderte Kauf- und Lieferverhalten während der Ladenschließungen abbilden zu können, werden hier auch die Umsätze berücksichtigt, die die stationären Vertriebswege im Rechnungsgeschäft mit Privatpersonen erwirtschaften. Besonders deutlich zeigen sich die Auswirkungen der Ladenschließungen naturgemäß im Sortimentsbuchhandel: Hier lagen die Umsätze im Januar 48,9 Prozent unter denen des Vergleichsmonats. Das Auslieferungs- und Abholgeschäft konnte also – neben den in wenigen Ländern geöffneten Läden – zumindest rund die Hälfte der stationären Umsätze auffangen. In allen Vertriebswegen verbucht die Belletristik im Januar ein Minus von 26,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Vergleichsweise moderat fällt der Rückgang bei den Kinder- und Jugendbüchern aus (minus 5,3 Prozent).

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