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Spielwarenbranche profitiert von Corona

Zwei Lockdowns und eingeschränkte Freizeitaktivitäten haben dafür gesorgt, dass die Deutschen 2020 deutlich mehr Geld für Spiele, Basteln & Co. ausgeben: Der Handelsverband Spielwaren (BVS) rechnet über alle Vertriebswege mit einem Umsatzplus von 8 %. Stark zulegen konnten demnach die Segmente Basteln und Malen (+19 % Januar-Oktober 2020) und Spiele und Puzzle (+24 % Januar-Oktober 2020). Dass Kinder aufgrund von fehlenden Urlauben viel Zeit im Garten oder auf dem Balkon verbracht haben, lassen die steigenden Zahlen im Bereich Outdoor-Spielzeuge vermuten (+18 % Januar-Oktober 2020). Obwohl die Spielwaren-Fachgeschäfte beim zweiten Lockdown öffnen dürfen, gehen die Händler mit gemischten Gefühlen ins Weihnachtsgeschäft. Ausfallende Weihnachtsmärkte und die geschlossene Gastronomie dämpfen die gewohnte vorweihnachtliche Einkaufsstimmung. Vor allem Unternehmen mit Online-Shop, Lebensmittelhändler und Verbrauchermärkte profitieren in 2020 davon, dass der stationäre Spielwaren-Fachhandel über viele Wochen schließen musste. Der Online-Anteil am Gesamtmarkt mit Spielwaren ist sprunghaft gestiegen. Entsprechend weiteten stationäre Händler ihren Verkauf über Online-Kanäle aus.

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