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Raja übernimmt Viking-Geschäft

Die Raja-Gruppe hat heute bekannt gegeben, dass sie mit der Aurelius Investment Group eine Vereinbarung über den Erwerb des Viking-Geschäfts, einschließlich des verbleibenden Office-Depot-Europe-Portfolios, in sieben europäischen Ländern getroffen hat: Vereinigtes Königreich, Irland, Deutschland, Schweiz, Österreich, Niederlande und Belgien. Viking, die Flaggschiffmarke der E-Commerce-Aktivitäten von Office Depot Europe, ist ein wichtiger Akteur im BtoB-Vertrieb von Bürobedarf und -möbeln. Alle Aktivitäten des Unternehmens in Europa beschäftigen 1.500 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von mehr als 500 Mio. Euro. Die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung werden nicht öffentlich gemacht.
Die Raja-Gruppe ist laut eigenen Angaben mit 3.000 Mitarbeitern in 18 europäischen Ländern Europas führender Verpackungshändler und nach der Übernahme des Staples-Geschäfts in Südeuropa im Jahr 2019 ein wichtiger Akteur auf dem Markt für Bürobedarf und -möbel.
“Diese Übernahme stellt eine große strategische Chance dar, unsere Positionen in Europa zu stärken, insbesondere in diesen sieben Ländern, in denen wir bereits mit unseren Raja-Tochtergesellschaften präsent sind. Sie wird die Präsenz der Gruppe weiter ausbauen und unseren Ambitionen im Markt für Bürobedarf neuen Schwung verleihen. Diese Übernahme passt perfekt zu unserer strategischen Vision, ein globaler Partner für europäische Unternehmen zu sein, von kleinen Start-ups bis hin zu großen Konzernen, und wird unsere Partnerschaft mit weltweit anerkannten Marken stärken”, sagt Danièle Kapel-Marcovici, CEO der Raja-Gruppe.
Das amerikanische Unternehmen Viking Office Products trat 1990 in den europäischen Markt ein, zunächst nur in Großbritannien, und hat anschließend sein Geschäft auf ganz Europa ausgeweitet. 1998 erfolgte die Übernahme durch Office Depot und im Jahr 2017 kaufte es der deutsche Investmentfond Aurelius.
Die übernommenen Unternehmen mit Hauptsitz in Venlo in den Niederlanden bedienen 1,2 Mio. Kunden in Europa und verfügen über zwei große Vertriebszentren in Großostheim in Deutschland und Leicester in Großbritannien. Diese Akquisition bietet der Raja-Gruppe zusätzliche Wachstumschancen in den kommenden Jahren und eine solide Grundlage, um die Entwicklung des Geschäfts in Europa zu beschleunigen, heißt es in der Unternehmensmitteilung. Damit werde die Gruppe in der Lage sein, mehr als 2,2 Mio. Kunden in Europa zu bedienen und einen Umsatz von mehr als 1,6 Mrd. Euro zu erzielen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und wird voraussichtlich im vierten Quartal 2021 abgeschlossen sein.

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