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PBS-Branchenstudie prognostiziert den Markt bis 2028

Die neue Studie “Branchen-Report Papier, Bürobedarf und Schreibwaren 2021” von Marketmedia24 liefert tragfähige, auf möglichen Entwicklungen des Wirtschaftswachstums beruhende Szenarien bis zum Jahr 2028. Ausgangspunkt ist der deutliche Einbruch im Krisen-Jahr 2020, wo der PBS-Umsatz im Vergleich zu 2019 um 11,6 Prozent sank. Ein Einbruch, der keinen der Teilmärkte verschonte. Angesichts der Corona-Pandemie sind allerdings konkrete Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung des PBS-Marktes schwierig geworden. Gängige und gelernte Vorhersagemodelle greifen nicht mehr. Daher haben Analysten von Marketmedia24 anhand wissenschaftlicher Methoden alternative mögliche Entwicklungsszenarien für die PBS-Branche errechnet. Danach winkt der Branche beispielsweise im optimistischen Szenario eine Erholung, die den Verlust aus 2020 mehr als ausgleichen wird. Ein rascher Aufschwung wird vorhergesagt. Sollte die Stagnation des Marktes hingegen länger anhalten, beginnt die Erholung in kleinen Schritten, um bis 2028 auf ein Marktvolumen von 13,5 Mrd. Euro anzusteigen. Das entspräche wenigstens einer halben Milliarde Euro mehr Umsatz. Der Online-Handel, der schon vor der Pandemie überdurchschnittlich stark wuchs, wird dies auch nach der Coronakrise tun. Im Jahr 2028 sind hier zu erwarten. Schließlich haben die Pandemie-bedingten Herausforderungen zugleich Chancen eröffnet. Mit dem Zwang zur Digitalisierung wurde auf allen Ebenen der fällige Umstrukturierungsprozess beschleunigt, unterstreicht Volker Jungeblut, Geschäftsführer des Verbandes der PBS-Markenindustrie, im Branchendialog mit Marketmedia24. Jungeblut ergänzt: “Online-Handel allein ist trotz der massiven Zuwachsraten für die PBS-Industrie keine Antwort. Marken benötigen die Visibilität im Handel auf stationärer Ebene auch in Zukunft. Daher ist zwingend notwendig, dass die Industrie weiterhin den Schulterschluss mit dem stationären Handel betreibt”.

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