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Kein 2G mehr für Spielwarengeschäfte in Bayern

Spielwarengeschäfte dienen in Bayern der “Deckung des täglichen Bedarfs” und sind zukünftig nicht mehr an die 2G-Vorgabe gebunden. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am 17. Dezember 2021 beschlossen. Spielwarengeschäfte können damit nicht nur für Geimpfte und Genesene, sondern auch für Ungeimpfte öffnen. Der Handelsverband Spielwaren (BVS) begrüßt die Entscheidung der Richterinnen und des Richters in Bayern und fordert ein Ende von 2G im Einzelhandel in ganz Deutschland. Weitere Spielwarenhändler in anderen Bundesländern prüfen jetzt ebenfalls Klage einzureichen. BVS-Geschäftsführer Steffen Kahnt: “Mit 2G werden Handelsunternehmen aus rein symbolischen Gründen in ihrer umsatzstärksten Zeit massiv benachteiligt. Mitarbeiter, die die 2G-Regeln vor den Geschäften überwachen müssen, fehlen in der Fachberatung beim Verkauf und müssen sich mit genervten und teils auch aggressiven Kunden auseinandersetzen. Die Spielwarenhändler machen allein im Weihnachtsgeschäft normalerweise 40 Prozent ihres Jahresumsatzes.” Hier der Link zum Beschluss auf der Website des Handelsverbands Bayern: https://www.hv-bayern.de/aktuelles/meldungen/2021-12-17-Gerichtsentscheidung-Spielwaren-dienen-dem-taeglichen-Bedarf.php

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