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HWB: Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz sind ernüchternd

Die in der Bund-Länder-Konferenz beschlossene 2G-Regelung für den Einzelhandel ist nach Meinung des Handelsverbands Wohnen und Büro e.V. (HWB) nicht zielführend im Kampf gegen die Pandemie. Demnach dürfen nur noch Geimpfte und Genesene Geschäfte betreten – und zwar unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz und damit auch dort, wo die Infektionszahlen niedrig sind. Die Vergangenheit habe jedoch gezeigt, dass vom stationären Einzelhandel aufgrund der bewährten Hygienekonzepte, Maskenpflicht, Abstandsregelungen und Flächenbegrenzungen keine Gefahr ausgeht, betont der HWB. Der mit der 2G-Regelung verbundene personelle und finanzielle Mehraufwand für Einlasskontrollen an den Geschäftseingängen sei für den stationären Fachhandel in der ohnehin schwierigen Zeit kaum stemmbar. Hinzu kommt, dass Kontrollen abschreckend auf den Kunden wirken und die Frequenz in den Innenstädten noch stärker sinken wird. Michael Ruhnau, Präsident des Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB): “Wieder wird der Eingriff in den stationären Fachhandel zu einer Wettbewerbsverzerrung führen: Lebensmittelhändler, Drogerien und Discounter dürfen die Sortimente des Fachhandels uneingeschränkt ohne Zugangsbeschränkungen verkaufen, wohingegen der Fachhandel nur beschränkt zugänglich sein wird.”

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