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Hohe Kosten halten Händler von KI-Einsatz ab

Auch im Handel wächst das Interesse an künstlicher Intelligenz (KI), doch bislang setzen nur wenige Handelsunternehmen entsprechende Projekte um. Wie eine gemeinsame Studie des Handelsverbands Deutschland (HDE) und Safaric Consulting zeigt, ist KI für mehr als 70 % der befragten Händlerinnen und Händler derzeit kein relevantes Investitionsfeld. Da laut Studie vor allem zu hohe Kosten ein Hindernis sind, erneuert der HDE seine Forderung nach einem Digitalisierungsfonds in Höhe von 100 Mio. Euro. “Der Einsatz von künstlicher Intelligenz ist in vielen Bereichen des Handels eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit. Unsere Studie zeigt aber, dass der mittelständische Handel in Deutschland vor den damit verbundenen Investitionen oft zurückschreckt”, so Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer. Das sei angesichts der pandemiebedingt zum Großteil aufgebrauchten Investitionsmasse verständlich. “Wollen wir die Zukunftsfähigkeit der Branche sichern, müssen wir jetzt Investitionen mit Fördermaßnahmen ermöglichen”, betont Tromp. Aus der Studie von HDE und Safaric Consulting geht hervor, dass KI-Projekte in rund 37 % der befragten Handelsunternehmen einen mittleren Stellenwert haben. Sie führen konkrete Projekte durch, um einzelne Prozesse zu unterstützen. Zwar ist das Interesse am Einsatz von KI im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, doch nur 2,5 % der Befragten wenden KI unternehmensübergreifend an. Bei 10,6 % kommt sie in einzelnen Bereichen zum Einsatz. Genutzt wird KI vor allem in Form von Kamerasystemen zum Diebstahlschutz, zur Klassifizierung von Produktgruppen sowie zur automatisierten Sortimentsüberarbeitung und somit insgesamt im Rahmen einfacher Anwendungsfälle. Zur KI-Studie: https://bit.ly/3nxLznP

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