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Herma sieht sich gut gewappnet

Dramatische Preiserhöhungen bei Rohstoffen, angespannte Lieferketten und Materialengpässe bei gleichzeitig wachsender Nachfrage sowie schwierige Produktionsbedingungen während der vierten Corona-Welle haben die Herma Gruppe im Geschäftsjahr 2021 stark gefordert. “Die Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen, die Konzentration auf nachhaltiges Wachstum, die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter sowie Investitionen in neue Fertigungen haben uns geholfen, erfolgreich auf Kurs zu bleiben. Damit ist Herma auch für weitere Unwägbarkeiten gewappnet”, betonen die Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Guido Spachtholz. Die Entwicklung des Umsatzes der Herma Gruppe, der 2021 von 380,8 Mio. Euro auf 428,4 Mio. Euro gestiegen ist, betrachten die Geschäftsführer mit gemischten Gefühlen: “Das Umsatzplus von 12,5 Prozent resultiert zum Großteil aus einem mengenmäßig gestiegenen Absatz, aber ist auch teilweise die Folge deutlich gestiegener Rohstoffkosten, etwa bei Papier, und deshalb unvermeidbarer Verkaufspreiserhöhungen in den Bereichen Haftmaterial und Etiketten.” Der Geschäftsbereich Etiketten, zu dem sowohl klassische Büroetiketten und Schulbedarf als auch Industrieetiketten zählen, legte um 2,5 Prozent zu, von 82,6 Mio. Euro im Vorjahr auf jetzt 84,6 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr planen Schneller und Dr. Spachtholz mit einem inflationsgetriebenen Umsatzplus im hohen einstelligen Bereich.

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