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Gute Stimmung bei der Soennecken Generalversammlung

Mehr als 100 Soennecken Mitglieder sind der Einladung von Soennecken am 17. Mai ins Radisson Blu Hotel Köln gefolgt, um nach den virtuellen Veranstaltungen der letzten Jahre wieder eine Ordentliche Generalversammlung (GV) in Präsenz beizuwohnen. Bereits das Get-together in der Flora Köln sorgte am Vorabend für reichlich Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Bei der GV selbst standen die beiden Vorstände Georg Mersmann und Dr. Benedikt Erdmann auf dem Podium, nachdem im April bekannt wurde, dass sich Finanzvorstand Frank Esser zu einer beruflichen Neuorientierung entschlossen und das Unternehmen verlassen hat. Der Soennecken Vorstand wird bis auf Weiteres aus zwei Vorständen bestehen. Die Position des Finanzvorstands wird nicht neu besetzt, stattdessen bemüht man sich derzeit um einen erfahrenen Finanzprokuristen (m/w/d). Neben den beiden Vorständen nahmen auf dem Podium auch Florian Leipold (Hees Bürowelt, Siegen), der seit letztem Jahr den Aufsichtsratsvorsitz inne hat, sowie seine Stellvertreterin Carla Gundlach (Bimarkt Bürobedarfsgesellschaft, Osnabrück) Platz. Alles in allem sind die wirtschaftliche Entwicklung der Mitgliedsfirmen und auch die der Soennecken eG selbst angesichts der enormen Herausforderungen der Corona-Krise erfreulich ausgefallen. Man hatte keine außergewöhnlichen Zahlungsausfälle bei den Mitgliedern zu verzeichnen, und es sind auch nicht mehr Handelsunternehmen als üblich aus dem Markt ausgeschieden. “Offensichtlich können wir gemeinsam diese außergewöhnliche Zeit sehr gut bewältigen”, stellt man fest. Die Planungen wurden dabei übertroffen, ging man ursprünglich von einem leichten Rückgang aus, konnte man schlussendlich einen leichten Umsatzanstieg um 3 % gegenüber dem Vorjahr vermerken. Zwar sind die Umsätze in den Einzelhandelsgeschäften pandemiebedingt zurückgegangen, die übrigen Bereiche, insbesondere die Büroeinrichtung und Logserve konnten dies mit einem Wachstum von 13,5 % bzw. 9,6 % überkompensieren. “Mit dem Ergebnis sind wir einigermaßen zufrieden”, so Erdmann, und zeigte sich erfreut darüber, dass die Eigenkapitalquote wieder erhöht werden konnte. Für das laufende Geschäftsjahr 2022 ist man optimistisch. “Wir planen mit Umsatzzuwächsen bei der Soennecken eG und gehen davon aus, dass wir damit das vorpandemische Umsatzniveau von 2019 übertreffen werden.” Konkret wird ein Ergebnis vor Steuern von knapp 3 Mio. Euro und ein Jahresüberschuss von 1,569 Mio. Euro ins Auge gefasst, und eine Ausschüttung von über 7 Mio. Euro.
Im Bericht des Aufsichtsrats sprach Florian Leipold von zahlreichen “pandemischen Spätfolgen”, die es zu bewältigen gilt: “Unser aller Geschäft leidet unter Lieferschwierigkeiten der Industrie, enormen Preiserhöhungen – die wir teilweise nicht an unsere Kunden weitergeben können -, Zutrittsbeschränkungen im Einzelhandel – die den Kunden die Freude am Shoppen nehmen – und last but not least operativen Herausforderungen.” Er zeigte sich aber auch erfreut darüber, dass die “Mitgliedsunternehmen und auch die Genossenschaft selbst diese Herausforderungen mit Bravour meistern”. So konnte die Soennecken eG nicht nur ihre angekündigten Ausschüttungen an die Mitglieder uneingeschränkt vornehmen; darüber hinaus werden Jahresüberschüsse in Höhe von 2,3 Mio. Euro bei der Soennecken eG und 1,9 Mio. Euro im Konzern erzielt, die zur Stärkung des Eigenkapitals und damit der Investitionsfähigkeit der Genossenschaft verwendet werden sollen.
In diesem Jahr standen bei der Soennecken auch wieder Aufsichtsratswahlen an. Stefanie Kremer (Bertz GmbH, Göppingen) und Ruth Wolters (Weyers-Kaatzer, Aachen) stellten sich nicht erneut der Wahl, Carla Gundlach, die seit 2019 Aufsichtsratsmitglied ist, hingegen schon. Sie wurde mit 96 Ja-Stimmen wiedergewählt. Zudem wurde Neukandidat Markus Steinkamp (Heinrich Wietholt GmbH, Velen) mit 81 Stimmen neu in den Aufsichtsrat gewählt.

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