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Fellowes: Studie zur Gesundheit im Home Office

Fellowes hat, als Anbieter von innovativen Lösungen für gesunde und ergonomische Arbeitsplätze, eine Studie zu den Auswirkungen des Home Offices durchgeführt. Untersucht wurde die körperliche und geistige Belastung von Büroangestellten, die seit Beginn der Corona-Pandemie von zu Hause aus arbeiten. Dazu wurden 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland befragt, die seit mindestens vier Monaten im Home Office arbeiten. Ende 2019 hat Fellowes mit der Figur EMMA bereits auf die körperlichen Folgen von unzureichend ausgestatteten Büroarbeitsplätzen aufmerksam gemacht. Die neue Studie belegt nun, dass Home Office Symptome wie Rücken-, Kopf-, oder Nackenschmerzen sogar verstärkt und für viele Arbeitnehmer auch die psychische Belastung steigt. Mehr als 40 % der deutschen Arbeitnehmer fühlen sich im Home Office müde und antriebslos, ein Drittel (34 %) ist einsam und isoliert und ein Viertel (25 %) gestresst oder ängstlich. Unzureichende Heimarbeitsplätze gefährden zudem die körperliche Gesundheit der Arbeitnehmer, da weniger als die Hälfte (41 %) über eine ordnungsgemäße Arbeitseinrichtung verfügen, obwohl es eine gesetzliche Vorschrift für Arbeitgeber ist, diese sicherzustellen. Die Studie fordert Arbeitgeber auf, aktiv zu werden, um die Gesundheit der Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten, zu schützen. 20 % der Befragten gaben zu, dass sie am Küchen- oder Esstisch arbeiten, 8 % sogar vom Sofa aus. Es ist daher keine Überraschung, dass fast die Hälfte (48 %) bei der Arbeit von zu Hause aus eine höhere körperliche Belastung erfährt, wobei mehr als ein Viertel unter angestrengten Augen (27 %), einem steifen Nacken (31 %), einem wunden oder schmerzenden Rücken (38 %) und Kopfschmerzen (34 %) leidet. Zu den wichtigsten Anforderungen an die Ausstattung gehören eine bessere Rückenunterstützung durch den Stuhl (31 %), ein neuer Stuhl (34 %) oder die Möglichkeiten zwischen Sitzen und Stehen während der Tätigkeit am Schreibtisch wechseln zu können (31%). Die Mitarbeiter geben ihr eigenes Geld für die Ausstattung ihres Heimarbeitsplatzes aus (66 %) und investieren im Durchschnitt 1.060 Euro – was darauf hindeutet, dass die Arbeitgeber keine angemessene Unterstützung bieten.
Mehr zu dieser Studie von Fellowes lesen Sie in der Februar-Ausgabe der boss.

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