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Einzelhandel soll künftig weniger Kunden bedienen

Heute beraten die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der 16 Bundesländer über eine weitere Verschärfung der aktuellen Corona-Beschränkungen. Bereits im Vorfeld hatten Vorschläge des Bundes für massive Kritik etwa beim Handelsverband Deutschland (HDE) gesorgt. Der Bund wollte einem am Dienstag verbreiteten Papier zufolge eine Regelung, wonach im Einzelhandel nur noch ein Kunde pro 25 qm statt wie bisher pro zehn qm Verkaufsfläche zugelassen sei. Soweit scheint es nun aber nicht zu kommen. Nach “Spiegel”-Informationen könnte sich eine Einigung wie folgt abzeichnen: Bei mehr als 800 qm Verkaufsfläche darf künftig höchstens eine Person pro 20 qm anwesend sein, bei einer Fläche unter 800 qm darf sich dort eine Person pro zehn Quadratmeter aufhalten. Die genaue Ausgestaltung einer solchen Regelung steht aber noch aus – auch ist die Frage offen, ob alle Bundesländer gleichermaßen mitziehen. Noch am Vormittag des heutigen Tages hatten sich die Ministerpräsidenten zu virtuellen Vorberatungen zusammen gefunden und über Details der geplanten Regelungen gesprochen.

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