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E-Rechnungen werden ab November in einigen Bereichen Pflicht

Die EU-Richtlinie 2014/55, die das Thema E-Rechnungen zum Inhalt hat, wird in Kürze umgesetzt. Darauf verweist Steuerberater Roland Franz, Geschäftsführender Gesellschafter der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz & Partner in Düsseldorf, Essen und Velbert. “Ab dem 27.11.2020 akzeptieren die meisten öffentlichen Auftraggeber nur noch E-Rechnungen, die den Vorgaben der EU-Richtlinie 2014/55 entsprechen. Das bedeutet für die Unternehmen, die in einer Geschäftsbeziehung mit öffentlichen Auftraggebern stehen, dass ab November 2020 ausschließlich E-Rechnungen durch die öffentliche Hand akzeptiert werden”, so Franz. Nach den Vorgaben der EU-Richtlinie beinhalten E-Rechnungen den Rechnungsinhalt in Form strukturierter Datensätze (sog. X-Rechnungen), so dass sie elektronisch versendet und automatisch weiterverarbeitet werden können. Das heißt ganz konkret: Nicht mehr akzeptiert werden ab dem 27.11.2020 neben Papierrechnungen elektronisch übermittelte Rechnungen, die nicht das passende Format aufweisen. Dazu zählen insbesondere PDF-Dateien oder TIF-Dateien.

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