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Corona-Krise führt zu Umsatzeinbußen in der Bürowirtschaft

Im vergangenen Jahr hat die Pandemie dem PBS-Handel in allen Bereichen stark zugesetzt. Wie der Handelsverband Büro und Schreibkultur (HBS) auf seiner Jahrespressekonferenz mitteilte, konnte der Streckenhandel den rückläufigen Umsatz u.a. durch Erweiterung des Sortiments um Hygieneartikel zwar abfedern, jedoch nicht gänzlich stoppen. Durch die Entsendung der Mitarbeiter ins Homeoffice entzogen sich zahlreiche Firmen den gewohnten Vertriebskanälen. Aus den Homeofficearbeitern sind größtenteils Endverbraucher geworden, die sich privat z. B. im Internet ihre Büroeinrichtung und Bürobedarf gekauft haben. Somit konnte der PBS Streckenhandel das positive Ergebnis des Vorjahrs nicht halten und kam auf ein Minus von 10,5 Prozent. Der Bereich Büroeinrichtung verbuchte 2020 einen Umsatzrückgang von – 6,9 %. Bei den PBS-Ladengeschäften punkteten diejenigen, die Beratung und Servicedienstleistungen anbieten konnten, z. B. über Click & Collect, Click & Meet oder ihren eigenen Onlineshop. Während der PBS-Handel den ersten Lockdown im Frühjahr 2020 weitgehend gut verkraftete, hat der Lockdown Light im November schnell die positiven Impulse aus dem Schulgeschäft zunichte gemacht. Dennoch konnte der stationäre Fachhandel partiell vom Weihnachtsgeschäft profitieren, bis dann die Grundlage mit dem harten Lockdown ab Mitte Dezember völlig entzogen wurde. Insgesamt schlossen die PBS-Ladengeschäfte das vergangene Jahr laut HBS mit einem Umsatzrückgang von -12,2 % ab.

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