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Buchhandel weiter unter Normalniveau

Am Buchmarkt zeigt sich im Februar ein ähnliches Bild wie bereits im Januar: hohe Zuwächse im Vergleich zum Vorjahresmonat, ausgehend von einer niedrigen Vergleichsbasis. Denn die Buchhandlungen waren im Februar 2021 in den meisten Bundesländern geschlossen. Trotz der positiven Entwicklung ist das Vor-Pandemie-Niveau aber noch nicht wieder erreicht, insbesondere im Sortimentsbuchhandel vor Ort. Laut Branchen-Monitor Buch liegen die Umsätze in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemarkt im Februar 2022 zusammen 9,9 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Im Sortimentsbuchhandel fällt das Plus im Vergleich zum Februar 2021 noch deutlicher aus. Im Vergleich zum sehr schwachen Vorjahresmonat kann der Buchhandel vor Ort ein Plus von 34,4 Prozent verbuchen. Verglichen mit dem Vor-Pandemie-Niveau im Februar 2020 ergeben sich allerdings deutliche Rückgänge: Der Umsatz verzeichnet mit -14 Prozent ein zweistelliges Minus. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2022 wurde im Sortimentsbuchhandel 15,1 Prozent weniger Umsatz erzielt als im gleichen Zeitraum 2020. Die Liste der meistverkauften Titel in den hier betrachteten Vertriebswegen wird im Februar von einer Neuerscheinung angeführt: “Ostfriesensturm” von Klaus-Peter Wolf kann sich den ersten Platz sichern. Platz zwei geht wie schon im Vormonat an die Taschenbuchausgabe von “Der Gesang der Flusskrebse” von Delia Owens, darauf folgt mit “Der Heimweg” von Sebastian Fitzek eine weitere Taschenbuchausgabe eines Erfolgstitels.

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