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Buchhandel macht im März weniger Umsatz

Im März lagen die Umsätze am Buchmarkt deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Hier schlagen sich zwei Sondereffekte nieder: Einmal fiel das Ostergeschäft im vergangenen Jahr in den März. Außerdem endeten am 7. März 2021 vielerorts die pandemiebedingten Ladenschließungen im Buchhandel, was die Umsätze zusätzlich beflügelte. Allerdings klafft auch im Vergleich zum März 2019 – ohne Oster- und Lockdowneffekte – eine Umsatzlücke, insbesondere im Sortiment vor Ort. Laut Branchen-Monitor Buch bewegten sich die Umsätze in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemarkt im März 2022 zusammen 19,9 Prozent unter denen des Vorjahresmonats. Im Sortimentsbuchhandel fällt das Minus etwas geringer aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verbucht der Buchhandel vor Ort ein Minus von 13,7 Prozent. Kumuliert ergibt sich so für das erste Quartal des Jahres ein Umsatzplus von 18,9 Prozent – bei überwiegend geschlossenen Läden im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zu 2019 wurde im Buchhandel vor Ort im ersten Quartal 2022 14,7 Prozent weniger Umsatz erzielt.

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