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Buchhandel: Durchwachsene Umsätze im Mai

Das öffentliche Leben fährt nach dem monatelangen Shutdown wieder hoch. Im Mai waren auch die Buchläden – von einigen Sonderregelungen in Nordrhein-Westfalen abgesehen – bundesweit wieder geöffnet. Das Monatsergebnis ist laut Branchen-Monitor Buch nach den starken Schwankungen im bisherigen Jahresverlauf auf den ersten Blick eher unauffällig. Im Detail zeigen sich aber weiterhin die Auswirkungen der Pandemie. Die Umsätze in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemarkt bewegten sich im Mai zusammen 2,9 Prozent über denen des Vergleichsmonats 2020. Für die ersten fünf Monate des Jahres ergibt sich damit kumuliert ein Umsatzplus von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Da allerdings die Umsätze des Vorjahres schon vom ersten Lockdown im Frühjahr 2020 geprägt waren, ist auch der Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 aufschlussreich: Demzufolge liegt der Umsatz nach den ersten fünf Monaten 2021 6,3 Prozent unter dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2019. In der getrennten Betrachtung des Sortimentsbuchhandels wird deutlich, dass sich die einzelnen Vertriebswege sehr unterschiedlich entwickeln: Hier lagen die Umsätze im Mai mit einem Minus von 10,4 Prozent deutlich unter denen des Vorjahresmonats – allerdings bei einem Verkaufstag weniger als im Mai 2020. Als Bilanz für die ersten fünf Monate dieses Jahres ergibt sich ein Umsatzminus von 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vergleicht man die Umsätze mit dem “normalen” Jahr 2019, dann ergibt sich für die ersten fünf Monate des Jahres kumuliert ein Minus von 27,5 Prozent.

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