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Böttcher steigert mit Prämie die Impfquote

Die Böttcher AG hat bereits im November letzten Jahres verkündet, dass man allen geimpften Angestellten eine Sonderprämie in Höhe von 5.000 Euro zahlen wolle. “In erster Linie handelt es sich hier um eine Investition in die Gesundheit unserer Mitarbeiter”, erklärte Vorstand Udo Böttcher damals. Außerdem werde auf diese Weise das Ausfallrisiko durch Krankheit oder Quarantäne minimiert, was dem Unternehmen auch geschäftliche Planungssicherheit verschaffe. Die Aktion des Bürobedarfs-Versandhändlers aus Jena lief von Mitte November 2021 bis Mitte Januar 2022, und hat ihr Ziel offenbar erreicht, wie die “Wirtschaftswoche” berichtet. Demnach haben bis zum Stichtag am 14. Januar insgesamt 88 Prozent der 550 Mitarbeiter, also 505, einen vollständigen Impfschutz nachgewiesen und die Bonuszahlung in Anspruch genommen. Diese Quote habe man erreichen wollen, sagte Unternehmensvorstand Danilo Frasiak gegenüber der “Wirtschaftswoche”. Die hohe Impfquote spiegele sich auch im Krankenstand wider. Während im November noch zum Teil zehn Mitarbeiter pro Tag wegen Corona ausfielen, habe es in den vergangenen sechs Wochen nur einen Corona-Fall in der Belegschaft gegeben, so Frasiak weiter. Besonders im Weihnachtsgeschäft sei es wichtig gewesen, den Krankenstand möglichst niedrig zu halten. Die Gesundheit und Sicherheit der Böttcher-Mitarbeiter und die Minimierung des Ausfallrisikos hat sich das Unternehmen aber auch einiges kosten lassen. Zu den 5.000 Euro kam noch jeweils ein Sozialversicherungsanteil von rund 20 Prozen hinzu. Insgesamt belaufen sich die Kosten der Impfaktion auf drei Millionen Euro.

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