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Askania-Fachmärkte müssen Insolvenz anmelden

Am 03.02.2021 war die Geschäftsführerin der Askania-Fachmärkte, Birgit Böger, gezwungen, für das Recklinghäuser Unternehmen den Gang zum Insolvenzgericht anzutreten. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde die Rechtsanwältin Dorothee Madsen aus Bochum bestellt. Unter dem Dach der Askania Fachmärkte GmbH werden aktuell 24 Filialen betrieben, die aber alle in Folge des Corona-Lockdowns derzeit geschlossen bleiben müssen. Lediglich in der Filiale in Recklinghausen wurde von Montag bis Freitag, jeweils vormittags, ein Call und Collect Service angeboten. Der erste Askania-Fachmarkt wurde 1979 von Julius Gast, Inhaber der damaligen Schreibwaren-Großhandlung Gast, am Stammsitz des Unternehmens in Recklinghausen eröffnet. Die Filialkette hat ihren Schwerpunkt im Ruhrgebiet, expandierte nach der Wende 1990 aber auch sehr schnell in die neuen Bundesländer. Die meisten der dortigen Filialen mussten danach aber sukzessive wieder geschlossen werden. Geblieben sind bis heute nur zwei, in Gotha und Suhl. Neben einer großen Auswahl an Schul- und Bürobedarf gehört zur Askania-Produktpalette der Kreativ- & Hobbybereich sowie Spiel- & Sportwaren aller führenden Hersteller. Das Sortiment umfasst ca. 15.000 Artikel. Askania ist Mitglied der Inter-ES, wurde aber gleich zu Beginn des Februars vom Zentralregulierer InterAval aus der Abrechnung genommen.

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